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Ilford XP2 super

Da ich dem Selbstenwickeln von Filmen nicht viel abgewinnen kann (im Gegensatz zum Vergrößern) und die Entwicklung von "echten" Schwarz-Weiß Filmen bei Fotoläden eher problematisch und teuer ist, verwende ich gerne den Ilford XP2 super, der wie ein normaler Farbnegativfilm im C-41 Prozeß entwickelt wird. Dadurch kann man ihn bei jeder Drogerie oder auch im Stundenlabor problemlos entwickeln lassen, und selbst billige Testabzüge in 10*15 auf Farbpapier für 0,10 Euro sind kein Problem, wenn man mit einem leichten Farbstich leben kann.

Auch wenn der Film mit ISO 400 angegeben wird, kann man ihn problemlos (und ohne eine spezielle Push/Pull Enwicklung zu benötigen) in gewissen Bereichen unter- und überbelichten. Für Portraits belichte ich ihn z.B. gerne wie einen ISO 200 Film, um ein feineres "Korn" zu bekommen. (Wenn man noch mehr überbelichtet wird das Negativ für meinen Geschmack zu dicht, da man dann beim Vergrößern sehr lange Belichtungszeiten benötigt). Laut Datenblatt ist bei ISO 200 auch der zu bewältigende Motivkontrast am größten.

Es ist auch möglich, den Film durch Crossentwicklung im E-6 Prozeß in einen Schwarz-Weiß Diafilm zu verwandeln. Allerdings gibt es auch hier leichte Farbstiche. Laut Berichten von Anwendern verliert der XP-2 durch die Crossentwicklung mindestens 2 Blenden an Empfindlichkeit, man sollte ihn also wie einen Film mit ISO 100 (andere empfehlen sogar ISO 50) belichten.

Das Datenblatt bekommt man von Ilford als PDF Datei.






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Rudolf Rezucha (re.rudolf@aon.at)
12.09.2004 17:05
Ich komme aus dem klassichen SW-Lager. Habe lange selber mit den verschiedensten Chemikalien entwickelt. Neugierig wie ich bin, habe ich mal den XP2 probiert und war restlos zufrieden. Super feines Korn bei ISO 100, normales Korn bei 400 ISO und immer noch gute Werte bei 800 ISO.

Das mit der empfindlichen Oberfläche ist mir auch aufgefallen. Ich umgehe das Problem, indem ich gleich nach der Entwicklung ein digitales Bild in 12-Bit-Farbtiefe je Kanal RGB mit meinem Coolscan IV ED anfertige. Das ist zwar eine Menge an Daten, aber die Verarbeitung kennt dadurch kaum Grenzen.

Die weitere Verarbeitung erfolgt digital und wird im Labor ausbelichtet. Wenn ich etwas besonderes brauche, drucke ich mir das Bild auf meinem Canon i9100 selber aus.

Allen Freunden des XP2 noch recht gutes Licht.
rudolf
Dirk (cortado@kaffeeschluerfer.com)
11.09.2003 14:34
Hi,

also dass mit den Kratzern ist mir noch nicht aufgefallen, vielleicht brauch ich auch ne neue Brille aber bei mir ist auch noch nie die Gelantine eines EFKE-Films abgeblätttert und dass sol auch dauernd vorkommen...

Ich bin mit dem XP2 sehr zufrieden und belichte ihn immer schon als 200er... Abzüge bis 30X40 haben auch keine Kratzspuren zu verzeichnen...

Ciao
Dirk
Henrik Reimann (henrik.reimann.hr@bayer-ag.de)
28.06.2003 00:11
Hallo ,
auch ich verwende sehr gerne den xp2 , insbesondere im Studio .
Die 200 Iso- Einstellung werde ich demnächst mal ausprobieren. Zunächst danke für den Hinweis.
Ich habe aber auch ein massives Problem mit dem Film.
Da ich den xp2 aus Bequemlichkeitsgründen verwende , (das selber Entwickeln spare ich mir ), jedoch selbst vergrößere, bin ich auf ein unangenehmes Phänomen gestoßen .
Der Film ist absolut Kratzempfindlich .Selbst das rein- und rausziehen aus der Negativhülle hinterläßt Spuren . Das Abstreifen mit einem eigens dafür gedachten Antistatiktuch, um Staub vor dem Vergrößern zu entfernen, hinterläßt Kratzer.Ich glaube sogar behaupten zu können , das sich dabei die Emulsion vom Träger löst. Wohl bedacht , ich rubbele nicht mit dem Tuch über den Negativstreifen und ich übe auch keinen Druck aus . es ist ein ganz normales mal drüber ziehen . Auf diese Art und Weise sind mir schon einige Negative dermaßen verhunzt worden , das sie schlicht unbrauchbar sind . Der Film ist effektiv zu weich .
Ein Agfa-Film z.B kann ohne weiteres auf dieselbe Art mit einem Tuch behandelt werden , diese Probleme treten einfach nicht auf .
Kennt jemand das Problem und gibt es Abhilfe ?
über Infos würde ich mich freuen .
Matthias (m.lauterer@gmx.de)
06.05.2002
Ja, Du sprichst mir aus der Seele: ich verwende den XP-2 genau wie Du (C-41-Entwicklung und billige Testabzüge, danach ab ins eigene Labor) und habe sogar schon einen 30x40-Abzug in einer normalen Posteraktion machen lassen. Farbstich konnte ich bisher selbst bei Billigst-Abzügen nicht nennensert feststellen; die Labors scheinen es also zwischenzeitlich begriffen zu haben. Im Gegensatz zum billigeren Konica Monochrome bietet der XP-2 einen erheblich besseren Kontrast und ist variabler in der Belichtung.
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Autor: siebert <webmaster@SteffenSiebert.de> Letztes Update: 2003/03/23 22:14:15
URL: http://www.SteffenSiebert.de/photo/xp2.html